Ist das Meer fern, liegt der Gedanke nahe, Strände zu erfinden. Seit vielen Jahren gibt es in deutschen Großstädten das Phänomen der künstlich aufgeschütteten Strände nach französischem Vorbild. Stadtstrand nennt man Sie umgangssprachlich und findet Sie in urbanem Gebiet, zumeist an Flüssen.
Marburg ist für einen solchen Strand, aufgrund seiner Bevölkerungsstruktur, wie gemacht. Freizeit, Kommunikation und Kultur in einer lebendigen Stadt zu erleben ist aber nicht nur für Studenten attraktiv.
Bislang ist es in noch zu wenig gelungen die besonderen Reize Marburgs, wie das Altstadtpanorama und das Lahnufer, für ein attraktives Leben in der Stadt zu nutzen.
Deshalb errichten wir zwischen Juni und September direkt am Rudolphsplatz, auf dem Parkplatz der Dresdner Bank, den Zentralstrand.
Dafür schippen wir 40 Tonnen weißen Sand, verschrauben 120qm Holzterrasse, befüllen einen Pool mit 4000 Liter Wasser, pflanzen Palmen, schnitzen Liegestühle, pflechten Strandkörbe und nähen Sonnensegel.
Wie ein echter Strand, ist auch der Zentralstrand vielseitig und wandlungsfähig. Tagsüber dient er zum Entspannen, Sonnenbaden und Kaffeetrinken, in den Abendstunden verwandelt er sich in einen einzigartigen Loungebereich, der zu geselligem Beisammensein nach Feierabend einlädt.
Der Zentralstrand versteht sich nicht als Gastronomie im konventionellen Sinne. Der Anspruch des Zentralstrands war es von Anfang an, ein breites und für alle Bevölkerungsgruppen attraktives kulturelles Programm umzusetzen.
Der Zentralstrand ist der ideale Ort um dem Alltagsleben zu entkommen – auch wenn es nur ein paar Minuten sind.